Leipzigstiftung

1846 erschien Louise Ottos Roman "Schloss und Fabrik" als einer der ersten sozialkritischen deutschen Romane über den sogenannten "vierten Stand". Dank einer Förderung durch die LEIPZIGSTIFTUNG von 720 Euro konnte die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. 175 Jahre nach der Erstveröffentlichung eine Neuauflage verwirklichen.

Louise Otto nahm regen Anteil an den Umbrüchen ihrer Zeit und reflektiert in "Schloss und Fabrik" erstaunlich kritisch die Realität von Adel, Fabrikanten, Bürgertum, Frauen und Arbeiter*innen. Kein Wunder, dass der Roman nur zensiert veröffentlicht werden konnte und dennoch für Aufsehen sorgte. Erst 150 Jahre später wurde das Werk in voller Länge zugänglich gemacht. Zu verdanken war dies der Gründerin und Initiatorin der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V., Johanna Ludwig, die 1996 die erste unzensierte Version des Buches herausgab. Nun erscheint eine Neuauflage beim Hentrich & Hentrich-Verlag.

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